Der Alpencup ist eine europäisch ausgeschriebene Meisterschaftsserie im Auto Trial für Fahrzeuge bis 3.5 Tonnen Bruttogesamtgewicht. Praktisch jeder, der eine gültige Nennung und den Haftungsausschuss unterschreibt, sowie sein Nenngeld (derzeit Euro 47,– pro Lauf) bezahlt, und persönlich mit einem gemeldeten Fahrzeug am Start erscheint, kann daran teilnehmen.

Die Zuordnung der Fahrzeuge erfolgt in 7 verschiedenen Klassen, was den Vorteil hat, dass derartige Trials zügig, in den jeweiligen Sektionen pro Klasse erledigt werden und außerdem noch die ersten drei jeder Klasse einen Pokal pro Lauf erhalten. Urkunden für alle Teilnehmer mit dem Resultat des jeweiligen Laufes sind ohnehin Usus. Insgesamt sind sieben Einzelläufe im Jahr ausgeschrieben, wobei die besten 5 Wertungen für das Jahresergebnis herangezogen werden. Es lohnt sich für die Jahreswertung zu fahren, da bei der Jahressiegerehrung wahrlich wertvolle Pokale und Sachpreise für alle Teilnehmer feierlich bei tollem Rahmenprogramm, urkundlich übergeben werden.

Die Idee des Meisterschaftssystems in Europa für Autotrials ist eine lupenreine „Salzburger Erfindung“. Aus dem Jeep-Club Salzburg entstand vor über 39 Jahren der
4×4 Club Salzburg (übrigens der älteste Geländewagenclub Europas). Ein damaliges Gründungsmitglied, Herr Volker Rothschädl schrieb das Reglement, das heute noch überall in Europa weitestgehend seine Handschrift trägt. Anfänglich war das ein Bewerb, den der 4×4 Club Salzburg mit dem Verein Mühldorf am Inn(D) durchführte und sehr bald kamen noch andere Clubs wie aus München, Fürstenfeld, das war der sogenannte  „Siebener-Kreis“. Anfangs war es eine österreichweite Trialserie. Doch bald kristalisierte sich eine „Westlastigkeit“ heraus. Daher gab es 1985 eine Trennung von der Ostösterreichischen Serie und der ALPENCUP war geboren! Naturgemäß wurden die Bewerbe in der engeren Umgebung der jeweiligen Vereine abgehalten, also in den Alpen. Daher der Name „ALPENCUP“.

Auch heute noch werden die meisten Veranstaltungen der Serie ALPENCUP in den Bergen ausgetragen. Heute wird der Alpencup seinem Namen gerecht. Es gibt Veranstaltungen in den Salzburger Bergen z.B. und auch auf einem Schiberg in Saalbach, sowie in der Gaissau. Der Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes, und zugleich die Schlussveranstaltung wird vom 4×4 Club Salzburg organisiert und ausgetragen.

Heute nehmen an den diversen Alpencupveranstaltungen schon weit mehr als nur 7 Clubs teil. Durch die gerechte Klasseneinteilung starten in den jeweiligen Einzelbewerben sehr viele, die keinem Club angehören, und nur einfach ihr Serienauto im Gelände bewegen wollen.

Also jeder, der gerne sein Fahrzeug im Gelände probieren möchte, kann an einem der ausgeschriebenen Bewerbe teilnehmen, ohne sich zur Absolvierung der gesamten Serie zu verpflichten! Jeder Bewerb wird einzeln abgeschlossen und bewertet!

Die Auswahl der jeweiligen Sektionen und Strecken im Alpencup wird sehr sorgfältig von den jeweiligen Veranstaltern getroffen. So sind immer ein paar Sektionen für Prototypen und kleinere Suzukis dabei die noch genügend „hergeben“. Andererseits sind die Sektionen für die Serienklasse so gewählt, dass man keinerlei Materialschlachten fürchten muss. Viele Teilnehmer (oder besser gesagt, die Meisten) reisen weite Strecken auf eigener Achse an, und müssen dementsprechend wohlbehalten wieder zurück nach Hause kommen.

Vielleicht könnte man, um ein anderes Wort als „Alpencup“ zu gebrauchen, auch „Trial in 7 Klassen“ dazu sagen. Also, keine Einteilung der verschiedensten Fahrzeuge nach Handicap-Faktor (HCF) wie z.B. bei der DGM, sondern großzügige Unterteilung in 7
verschiedene Klassen, je nach Abmessungen der Fahrzeuge. Die jeweiligen Klassen bewältigen dann zusammen die vorgegebenen Sektionen. (Also auch kein Abwarten oder Taktieren, ob sich eine Sektion im Laufe des Tages vielleicht z.B. durch Auftrocknen verbessert, etc.) Jede Klasse wird in sich und abgeschlossen einzeln gewertet.

Schon allein durch den Wegfall des Taktierens ist eine sehr große Gemeinschaft und Kameradschaft untereinander gegeben. Anfänger werden freundlichst von den erfahrenen Startern unterstützt und motiviert. Tipps und gute Ratschläge ehrlich gegeben, da es- obwohl ein Bewerb – doch in erster Linie um das Fahrvergnügen im Gelände geht.

Es werden pro Jahr sieben einzelne Veranstaltungen durchgeführt. Jede dieser Veranstaltungen hat ihren eigenen Charakter, ihre eigene Besonderheit, da sich jeder Veranstalterclub zum Rahmenprogramm sehr viel einfallen lässt.

Ich kann allen Geländewagenbesitzern nur empfehlen, an der einen oder anderen
ALPENCUPVERANSTALTUNG (Trial in 7 Klassen), oder noch besser an allen sieben Läufen, teilzunehmen. Trotz hoher Starterzahlen (40 bis 50 pro Lauf) kommen alle auf ihre Kosten, da durch die Aufteilung in 7 Gruppen ein ununterbrochener, längerer Fahrspaß gegeben ist!

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